Christin`s Eindrücke aus Südafrika


Christin Kulgemeyer ist gestern mit unbeschreiblichen Eindrücken im Gepäck wieder von ihrem Südafrika-Tripp in Osnabrück angekommen.

Nachdem der Legends Ultramarathon kurzfristig abgesagt wurde, sind Rita Girschikofsky (NLV), Wilhelm Hermsen als weiterer Läufer und ich von East London kommend 800km weiter westlich Richtung Mossel Bay aufgebrochen, um dann dort einen "normalen" Marathon zu laufen. Die Strecke führte häufig direkt entlang am Indischen Ozean und war mit über 500 zu laufenden Höhenmetern, viel Wind und einem Abschnitt, der quer über die Sanddünen ging, sehr anspruchsvoll, aber landschaftlich traumhaft schön. Ich habe den Lauf als 5. Frau nach 3.06.28 Std. beendet, mein wahrscheinlich bester jemals gelaufener Marathon. Wilhelm Hermsen folgte nach 3.35.10 Std. Nach dem Lauf sind wir direkt wieder über Port Elizabeth nach East London ins Eastern Cape aufgebrochen, um dann eine Woche in die Sportvereine zu gehen und Trainingsstunden zu geben. Dort haben wir unter anderem das größte Township Südafrikas besucht, in dem über 1,2 Millionen Menschen leben. Die Armut war erdrückend, aber die Lebensfreude, mit der über 40 Kinder und Erwachsene unserem Training folgten, ohne Schuhe und auch meist ohne Sportkleidung, war unendlich groß. Teilweise wurden wir während der Trainingstage auch von Lusapho April, einer der schnellsten Marathonläufer Südafrikas, begleitet, der im letzten Jahr in 2.08 Std. den Hannover Marathon gewann. Die Menschen in Südafrika zeigten sehr viel Dankbarkeit und große Freude an unserem Training. Wir haben für uns selbst ein Stück dieser positiven Lebensnergie dieser Menschen mit nach Hause genommen.

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