Zusammenfassung Oktober


Christin Kulgemeyer ist gestern mit unbeschreiblichen Eindrücken im Gepäck wieder von ihrem Südafrika-Tripp in Osnabrück angekommen.

Nachdem der Legends Ultramarathon kurzfristig abgesagt wurde, sind Rita Girschikofsky (NLV), Wilhelm Hermsen als weiterer Läufer und ich von East London kommend 800km weiter westlich Richtung Mossel Bay aufgebrochen, um dann dort einen "normalen" Marathon zu laufen. Die Strecke führte häufig direkt entlang am Indischen Ozean und war mit über 500 zu laufenden Höhenmetern, viel Wind und einem Abschnitt, der quer über die Sanddünen ging, sehr anspruchsvoll, aber landschaftlich traumhaft schön. Ich habe den Lauf als 5. Frau nach 3.06.28 Std. beendet, mein wahrscheinlich bester jemals gelaufener Marathon. Wilhelm Hermsen folgte nach 3.35.10 Std. Nach dem Lauf sind wir direkt wieder über Port Elizabeth nach East London ins Eastern Cape aufgebrochen, um dann eine Woche in die Sportvereine zu gehen und Trainingsstunden zu geben. Dort haben wir unter anderem das größte Township Südafrikas besucht, in dem über 1,2 Millionen Menschen leben. Die Armut war erdrückend, aber die Lebensfreude, mit der über 40 Kinder und Erwachsene unserem Training folgten, ohne Schuhe und auch meist ohne Sportkleidung, war unendlich groß. Teilweise wurden wir während der Trainingstage auch von Lusapho April, einer der schnellsten Marathonläufer Südafrikas, begleitet, der im letzten Jahr in 2.08 Std. den Hannover Marathon gewann. Die Menschen in Südafrika zeigten sehr viel Dankbarkeit und große Freude an unserem Training. Wir haben für uns selbst ein Stück dieser positiven Lebensnergie dieser Menschen mit nach Hause genommen.

Dustin Benzler siegt in Iserlohn

Der Radio-MK-Lauf ist und bleibt ein beliebter Dauerbrenner in Iserlohn. Bei der 14. Auflage dieser Großveranstaltung machten sich am Einheitstag gut 2100 Aktive für den guten Zweck auf die Strecke rund um den Iserlohner Hemberg. Rund 1500 Läufer, Walker und Nordic Walker nahmen den zweimal zu absolvierenden flachen Rundkurs beim sogenannten Fun-Run über fünf Kilometer in Angriff. Sieger wurde wie im Vorjahr Dustin Benzler. Im Hemeraner Sauerlandpark benötigte der für den Osnabrücker TB startende Iserlohner noch 17:39 Minuten, am Montag fegte Benzler bereits nach 17:16 Minuten über die Ziellinie. Sehr gut angenommen wurde der erstmals angebotene Staffellauf über 4 x 2,5 Kilometer. Das schnellste Team stellten die Laktatfreunde Iserlohn, das in der Besetzung Rene Brune, Dustin Benzler, Daniel Six und Steffen Müller in 35:55 Minuten die schnellste Zeit lief und die Männerwertung vor dem Team „Die Brote“ und der Staffel der Sparkasse Märkisches Sauerland gewann.

Larissa Strehlau gewinnt Osnabrücker Handwerkerlauf

Bei der 8. Auflage des Handwerkerlaufes durch die Osnabrücker Innenstadt beteiligte sich auch unsere Langstrecklerin Larissa Streulau. Pünktlich um 16 Uhr wurde der Lauf vor dem Dom gestartet. Viel Lob und Anerkennung ernteten die 35 Streckenposten, die an vielen wichtigen Punkten auf der Route für einen reibungslosen Ablauf sorgten, aber in diesem Jahr auf besonders viele verständnisvolle Verkehrsteilnehmer trafen. Von der „Wasserstelle“ in der Heger Straße bis hin zur Bananenverpflegung vor dem Dom hatten alle das Wohl der hochmotivierten Läufer im Auge. Strahlender Sieger bei den Junioren U 23 wurde mit glänzenden 37 Minuten und 57 Sekunden Laufzeit für die 10 Kilometer Yohannes Tsegay (Aktion „Jede Oma zählt“). Bei den Damen war Larissa Strehlau vom OTB mit 43:32 nicht zu toppen.

Leichtathletikfunktionär Heinz Meyer feiert 90. Geburtstag

Am 19.10.2016 feiert Heinz Meyer als Urgestein der Osnabrücker Leichtathleten seinen 90. Geburtstag. Heinz Meyer trat bereits 1936 in den OTB ein und feierte mit bereits mit 16 Jahren beeindruckende Erfolge als Leichtathlet und Handballer. Zudem engagierte er sich frühzeitig als Trainer und Funktionär bei den OTB-Leichtathleten und auf Kreisebene. Seine spätere Frau Margret lernte Heinz Meyer 1950 beim Studium in Vechta kennen und lieben, die dann ebenfalls umgehend in den OTB eintrat (1955). In jene „Goldenen fünfziger Jahre“ fällt auch der erste Kräftevergleich von Leichtathleten auf internationaler Ebene: es waren die Leichtathleten von Heinz Meyer, die im August 1954 einen Clubkampf mit dem schwedischen Verein „Oliv Gröndal“ Stockholm durchführten – den ersten internationalen Jugendaustausch in Osnabrück nach dem 2. Weltkrieg. Die privat untergebrachten schwedischen Freunde blieben fünf Tage in Osnabrück und waren von der ihnen zuteil gewordenen Gastfreundschaft so angetan, dass sie zwei Jahre später zu einem Gegenbesuch einluden. Begeistert kehrten die 30 OTBer aus Stockholm zurück. Das war die erste in der Reihe von über 150 internationalen Jugendbegegnungen, die der OTB und die Leichtathletikabteilung unter Heinz Meyer mit Partnern aus 11 verschiedenen Nationen, u.a. nach Israel und den USA, durchführten. Noch heute verbindet die Leichtathletikabteilung des OTB eine enge Freundschaft zu Vereinen in England, Frankreich, Schweden und Norwegen. Auch deswegen wurde Heinz Meyer 1999 von dem damaligen Oberbürgermeister Fip mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied des OTB ernannt. 1957 traten Heinz und Margret Meyer dann in den Auslandschuldienst in Valparaiso in Chile ein. Von 1957-1961 war Heinz Meyer dann Trainer im Deutschen Turnverein in Valparaiso in Chile, zusätzlich übernahm er später in dem Verein an der chilenischen Pazifikküste auch noch die Position des Technischen Direktors. 1961 kehrte das Lehrerehepaar dann zurück nach Deutschland. Ihre Leidenschaft für Reisen und internationale Austausche setzte sich aber ungebrochen fort. Insgesamt bereiste das Ehepaar über 65 Länder auf der ganzen Welt. Und auch der Spitzensport in Osnabrück fand nie ohne die „Meyers“ satt. Heinz Meyer übernahm 1962 den Vorsitz der OTB-Leichtathleten und gab diesen erst im Jahr 2000 an seinen Nachfolger Wolfgang Schneider ab. In dieser Zeit organisierte das Lehrerehepaar auf der Illoshöhe über 120 unterschiedlichen Bezirksmeisterschaften, zwei Deutsche Mehrkampfmeisterschaften, eine Deutsche Hochschulmeisterschaft, drei Länderkämpfe (zwei A Länderkämpfe für Frauen, 1 B Länderkampf für Männer), über 20 Landesmeisterschaften sowie eine Norddeutsche Meisterschaft. In Meyers Amtszeit gewannen die Leichtathleten vom OTB über 200 Landestitel, 30 Norddeutsche Meisterschaften sowie einige Deutsche Meisterschaften. Auch auf Funktionärsebene war Heinz Meyer sehr aktiv. Über viele Jahre war er als Vorsitzender in den unterschiedlichsten Gremien auf Bezirks-, Kreis- und Vereinsebene tätig. Daneben leitete er über 20 Jahre ein Ausbildungsseminar für angehende Sportlehrer und war auch im Turnkreis Osnabrück sehr aktiv.

Volksbank-Spendenlauf Hilter

Stephan Voskuhl, Marius Hüpel, Nicolai Riechers, Dustin Karsch, Mathias Hardt belegten beim Volksbank-Spendenlauf in Hilter die Plätze 1-5 über die Langstrecke, Jan Niklas Böhm und Tina Böhm jeweils den Platz 1 über die Kurzstrecke.

Zwei OTB-Talente in Deutscher Bestenliste

Jordon Gordon und Tim Spierenburg haben den Sprung in die Deutsche Bestenliste M 14 geschafft. Im Blockmehrkampf liegen sie auf den Plätzen 21 und 23.

Cross in Gretesch – Ehepaar Böhm mit Doppelerfolg

Der Crosslauf in Gretesch am letzten Oktoberwochenende gestaltete sich für die OTB-Teilnehmer äußerst erfolgreich. Marius Hüpel, seines Zeichens neuer Stadtrekordhalter im Marathonlauf, gewann die Langstrecke über 7400 Meter. Einzig Abdalla Abdelmajed blieb ihm einigermaßen auf den Fersen, hatte im Ziel aber dann doch fast 1 Minute Rückstand. Über die Kurzstrecke liefen Jan-Niklas Böhm und Matthias Hardt auf die Plätze 1 und 2. Bei den Damen griff Tina Böhm wieder in das Wettkampfgeschehen ein und belegte ungefährdet Platz 1. Jolina Thormann belegte den ersten Rang in der Altersklasse U 14. Über eine schöne Platzierung konnte sich auch Marie Lakmann in der Klasse U 16 freuen. Auch unsere jüngsten "OTB - Juniors" waren super erfolgreich beim Gretesch Cross.: Leon Wittke 1. Platz männliche U12 in 3:49,92 Min, Jamila Meyering: 1. Platz U12 3:57,83 Min. und Willie Meyering ganz knapp 2. Platz männliche U10 in 4:21,91 Min. Alle drei sind die 900 m gelaufen. Betreut wurden die Kinder von Frauke Meyering.

Maik Wollherr: 2:33:26 Std. beim Frankfurt Marathon

Fünf Wochen nach dem Berlin-Marathon startete Maik Wollherr beim Frankfurt Marathon. Nachdem Maik beim Berlin-Marathon unter 2:30 Std. geblieben ist, schaffte er heute eine gute Zeit von 2:33,26 Std. Zur Hälfte hatte Mai noch auf 2:28-Kurs gelegen, in der zweiten Hälfte konnte das hohe Tempo nicht ganz halten. Bei der Marathon-Staffel, wo viele bekannte Läufer am Start sind, waren auch Stephan Voskuhl und Nicolai Riechers in einem gemeinsamen Team am Start. Als Fan vor Ort unterstützte Dustin Karsch unsere Läufer.

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