Weihnachtsruhe bis 2. Januar - Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen werden verboten

Niedersachsen ordnet wegen der Corona-Lage als erstes und bisher einziges Bundesland eine "Weihnachtsruhe" an. Große Silvesterpartys sind nicht möglich. Discos bleiben zu, Restaurants und Hotels offen.Vom 24. Dezember bis zum 2. Januar gilt im ganzen Land die Warnstufe 3 sowie einige Sonderregelungen, wie Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Freitag in einer Pressekonferenz ankündigte. Grund seien die akute vierte Welle und die mutmaßlich ansteckendere Virusvariante Omikron. Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen werden verboten. Damit dürfte auch der Silvesterlauf betroffen sein. Geplante Regeln für die "Weihnachtsruhe":

  • Private Treffen/Silvesterpartys: Geimpfte und Genesene sollen sich drinnen mit maximal 25 Personen treffen können, draußen mit maximal 50 Personen. Ungeimpfte dürfen maximal zwei Personen aus einem weiteren Haushalt treffen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.

  • Weihnachtsgottesdienste sollen möglich sein

  • Weihnachtsmärkte sollen verboten werden

  • Im Einzelhandel gilt 2G, in vielen weiteren Bereichen 2G-Plus, solange die Kapazität nicht auf maximal 70 Prozent gesenkt wird.

  • Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen sollen mit 2G-Plus-Regel oder deutlicher Kapazitätsbegrenzung möglich sein

  • Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen und Messen sind verboten

  • Tanzveranstaltungen sollen verboten werden, Discos und Clubs sollen geschlossen bleiben

  • Gastronomische Betriebe und Fitnessstudios sollen offen bleiben

  • Beherbergungsbetriebe sollen unter der 2G-Plus-Regel offen bleiben